Lied: Wir lagen vor Madagaskar

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Beschreibung

Traditionelles Seemannslied (Shanty)

Liedtext: Wir lagen vor Madagaskar

1. Wir lagen vor Madagaskar
Und hatten die Pest an Bord.
In den Kesseln, da faulte das Wasser,
Und täglich ging einer über Bord.

Ahoi, Kameraden, ahoi, ahoi.
Leb wohl kleines Mädel, leb wohl, leb wohl.

Ja, wenn das Schifferklavier an Bord ertönt,
Ja, da sind die Matrosen so still,
Weil ein jeder nach seiner Heimat sich sehnt,
Die er gerne einmal wiedersehen will.

Und sein kleines Mädel, das wünscht er sich her,
Das zu Haus so heiß ihn geküsst!
Und dann schaut er hinaus auf das weite Meer,
Wo fern seine Heimat ist.

2. Wir lagen schon vierzehn Tage,
Kein Wind in die Segel uns pfiff.
Der Durst war die größte Plage,
Dann liefen wir auf ein Riff.

Ahoi, Kameraden, ahoi, ahoi.
Leb wohl kleines Mädel, leb wohl, leb wohl.

Ja, wenn das Schifferklavier an Bord ertönt,
Ja, da sind die Matrosen so still,
Weil ein jeder nach seiner Heimat sich sehnt,
Die er gerne einmal wiedersehen will.

Und sein kleines Mädel, das wünscht er sich her,
Das zu Haus so heiß ihn geküsst!
Und dann schaut er hinaus auf das weite Meer,
Wo fern seine Heimat ist.

3. Der Langbein der war der erste,
Der soff von dem faulen Nass.
Die Pest gab ihm das Letzte,
Und wir ihm ein Seemannsgrab.

Ahoi, Kameraden, ahoi, ahoi.
Leb wohl kleines Mädel, leb wohl, leb wohl.

Ja, wenn das Schifferklavier an Bord ertönt,
Ja, da sind die Matrosen so still,
Weil ein jeder nach seiner Heimat sich sehnt,
Die er gerne einmal wiedersehen will.

Und sein kleines Mädel, das wünscht er sich her,
Das zu Haus so heiß ihn geküsst!
Und dann schaut er hinaus auf das weite Meer,
Wo fern seine Heimat ist.

4. Und endlich nach 30 Tagen,
Da kam ein Schiff in Sicht,
Jedoch es fuhr vorüber
Und sah uns Tote nicht.

Ahoi, Kameraden, ahoi, ahoi.
Leb wohl kleines Mädel, leb wohl, leb wohl.

Ja, wenn das Schifferklavier an Bord ertönt,
Ja, da sind die Matrosen so still,
Weil ein jeder nach seiner Heimat sich sehnt,
Die er gerne einmal wiedersehen will.

Und sein kleines Mädel, das wünscht er sich her,
Das zu Haus so heiß ihn geküsst!
Und dann schaut er hinaus auf das weite Meer,
Wo fern seine Heimat ist.

5. Kameraden, wann sehn wir uns wieder,
Kameraden, wann kehren wir zurück,
Und setzen zum Trunke uns nieder
Und genießen das ferne Glück.

Ahoi, Kameraden, ahoi, ahoi.
Leb wohl kleines Mädel, leb wohl, leb wohl.

Ja, wenn das Schifferklavier an Bord ertönt,
Ja, da sind die Matrosen so still,
Weil ein jeder nach seiner Heimat sich sehnt,
Die er gerne einmal wiedersehen will.

Und sein kleines Mädel, das wünscht er sich her,
Das zu Haus so heiß ihn geküsst!
Und dann schaut er hinaus auf das weite Meer,
Wo fern seine Heimat ist.

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